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Zweckverband Abfallverwertung Südhessen - Müllheizkraftwerk Darmstadt

Historie

1962 Beschluss des Magistrats der Stadt Darmstadt zum Bau einer Müllverbrennungsanlage für die Stadt Darmstadt.
1964 Beginn der Bauarbeiten von zwei Verbrennungseinheiten
1967 Inbetriebnahme der Müllverbrennungsanlage mit zwei Verbrennungseinheiten (Linie 1 und Linie 2).
Linie 1: Mülldurchsatz 11,0 t/h (Tonnen pro Stunde), Linie 2: Mülldurchsatz 8,3 t/h, Dampfleistung von je 20 t/h bei 47 bar und 450°C.
1975 Anordnung des Regierungspräsidiums Darmstadt zur Schließung aller Deponien.
Erhöhtes Müllaufkommen erforderte Kapazitätserweiterung der Müllverbrennungsanlage. Planung einer zentralen Großdeponie durch den Zweckverband Abfallbeseitigung Grube Messel (ZAGM), den Vorgängerverband des Zweckverbandes Abfallverwertung Südhessen (ZAS).
1977 Erweiterung um eine dritte Verbrennungseinheit. Mülldurchsatz 11 t/h, Dampfleistung 30 t/h, bei 38 bar und 350 °C.
Einreichung des Planfeststellungsantrages für die Zentraldeponie Grube Messel.
1981 Planfeststellungsbeschluss für die Zentraldeponie Grube Messel.
1983 ZAS kauft das MHKW von der Stadt Darmstadt.
1984 Übernahme der Deponie Bodenkippe West in Darmstadt.
Planfeststellungsantrag zur Generalsanierung des Müllheizkraftwerkes gestellt.
1986 Fertigstellung der Zentraldeponie Grube Messel; keine Inbetriebnahme.
Planfeststellungsbeschluss für die Generalsanierung des Müllheizkraftwerkes erteilt.
1987 Bau des neuen Kamins mit drei separaten Kaminröhren.
1989 Im Juni Brandschaden in der Wäscherhalle des MHKW und anschließenden Anlageteilen.
Verzögerung der Inbetriebnahme der Anlage um ein Jahr.
1991

Fertigstellung der drei Verbrennunglinien des Müllheizkraftwerkes.
Nachrüstung der Müllverbrennungsanlage mit einer Rauchgasreinigungsanlage.
Nachrüstung mit einer Stickoxid (NOx)- und Dioxinminderungsanlage durch gesetzliche Auflagen erforderlich.
Schließung der Deponie Bodenkippe West.
Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses für die Zentraldeponie Grube Messel, Ende des Deponieprojektes .

1992 Planfeststellungsantrag für die neue Stickoxid (NOx)- und Dioxinminderungsanlage.
1994 Genehmigung und Baubeginn der neuen NOx- und Dioxinminderungsanlage.
1995 Planung der Hochdeponie am Grubenrand in Messel.
1996 Inbetriebnahme der NOx- und Dioxinminderungsanlage aller drei Verfahrenslinien.
Baubeginn der Kesselhauserhöhung aufgrund der 17. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung.
1997 Genehmigungsbescheid für den Betrieb der zu erneuernden Verbrennungseinheit 3 Genehmigungsbescheid für den gleichzeitigen Betrieb dreier Verfahrenslinien.
Planung für die Hochdeponie am Grubenrand in Messel eingestellt.
1998 1998 Inbetriebnahme der erneuerten Verbrennungseinheit 3. Mülldurchsatzleistung 11 t/h, Dampfleistung 34 t/h, bei 38 bar und 350 °C.
Landkreis Odenwald mit seinem Müllabfuhrzweckverband Odenwald (MZVO) wird drittes Verbandsmitglied des ZAS.
Abschluß des Kooperationsvertrages mit den Riedwerken über 50.000 Tonnen Müll/Jahr.
1999 Kooperationsvertrag mit der Bergstraße über 15.000 Tonnen Müll/Jahr und später erweitert auf 20.000 Tonnen Müll/Jahr.
2005 Öffentlich rechtlicher Vertrag mit dem Main-Taunus-Kreis und dem Hochtaunuskreis über 40.000 Tonnen Müll/Jahr.

 

 

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